Es ist ja nicht so, als ob ich mit dem Bloggen zum VfB Stuttgart drüben auf Rund um den Brustring nicht schon genug ausgelastet wäre. Abgesehen davon, dass ich auch beruflich ständig am Reden und Schreiben bin. Aber manche Sachen, die mir wichtig sind, haben weder mit meinem Beruf (ÖPNV), noch mit meiner Berufung (VfB) zu tun, sondern machen mir einfach so Spaß. Darüber will ich hier schreiben: Musik, Filme, Serien, Bücher, manchmal auch Politisches oder andere Dinge, die mir wichtig sind.
Zum Einstieg aber ein Tipp. Schon länger verfolge ich auf YouTube den Kanal von David Bennett aus Brighton, der nicht nur ein sehr talentierter Musiker ist, sondern auch – wie ich – großer Fan der Beatles. Und der – anders als ich – sehr viel von Musik-Geschichte und -Theorie versteht und beides auf seinem Kanal sehr interessant aufbereitet. Über ihn kam ich zu Joshua Lee Turner, ein Musiker aus New York, der relativ früh große Aufmerksamkeit im Netz durch eine ziemlich gute Coverversion von Sultans of Swing erreichte. Beide kollaborierten im Rahmen von Joshuas musikalischer Reise durch Großbritannien – genannt Among Friends, bei der er mit seiner Frau und Videografikern (Videografin?) Kelly im United Kingdom Freunde und Bekannte trifft und mit ihnen musiziert – bei diesem wundervollen Cover des Doors-Klassikers Riders on the Storm:
Über Joshua, der ebenfalls über ein wirklich beeindruckendes musikalisches Repertoire verfügt, kam ich zu Elle Cordova und Toni Lindgren, die mit Joshua und anderen Musikern Fleetwood Macs „The Chain“ gecovert haben – vor allem das Bassriff und der Teil des Songs, in dem die Musik langsam anschwillt und dann komplett abgeht (verzeiht mir meine amateurhafte Beschreibung) ist richtig gut:
Neben zahlreichen Solo-Musik und anderen -Projekten nehmen die beiden auch seit Jahren Coversongs auf – mit einer faszinierenden Qualität, aber auch einem ganz besonderen Vibe. Ein Original ist natürlich ein Original, aber ein gutes Cover greift die Stimmung des Liedes auf und gibt ihm einen ganz eigenen Ausdruck. Ich höre weiterhin auch gern die Originale – aber diese Versionen sind etwas ganz Besonderes. Vor allem sind es Songs, die ich selber mag und größtenteils mitsingen kann. Zum Abschluss dieses ersten Blogposts – über rabbit holes, wenn man so will ein paar Eindrücke:
